{"id":3004,"date":"2016-07-05T16:00:06","date_gmt":"2016-07-05T15:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.data-protector.org\/wordpress\/?p=3004"},"modified":"2016-07-05T19:47:27","modified_gmt":"2016-07-05T18:47:27","slug":"runbook-migrate-data-protector-7-0x-data-protector-9-0x","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.data-protector.org\/wordpress\/de\/2016\/07\/runbook-migrate-data-protector-7-0x-data-protector-9-0x\/","title":{"rendered":"RUNBOOK \u2013 Migrate Data Protector 7.0x to Data Protector 9.0x"},"content":{"rendered":"<p><b>Update 05.07.2016:<\/b><i> Bei der Installationsquelle wurde darauf hingewiesen eine gepatchte Installationsquelle zu nutzen. Diese Methode darf nicht f\u00fcr Upgrades von Data Protector Versionen 8.13 und neueren Versionen angewandt werden, da in diesem Fall die interne Datenbank nicht reparierbare Sch\u00e4den erleiden wird. F\u00fcr Versionen kleiner 8.13 wird die Methode auch nicht empfohlen, da dieser Weg nicht komplett durch die Entwicklung getestet wurde. In diesem Falle ist also erst Data Protector 9.0 und dann separat das aktuelle Patchbundle zu installieren. Einzige Ausnahme f\u00fcr &#8222;streamed&#8220; Installation scheinen Neuinstallationen zu sein (beispielsweise bei der Installation von Windows 2012 R2 Cluster Cell Server), da es hier keine Abh\u00e4ngigkeit zur Aktualisierung der internen Datenbank gibt.<\/i>\n<\/p>\n<p>Data Protector 7.0 wurde am 16.04.2012 eingef\u00fchrt und mittlerweile durch zwei weitere Major Releases erweitert. Am 30.06.2016 ist es nun soweit, der Support f\u00fcr Data Protector 7.0x endet. Damit ist es Zeit f\u00fcr alle Unentschlossenen auf die aktuelle Version &#8211; Data Protector 9.06 &#8211; zu wechseln. Ein gro\u00dfer Schritt, da mit dem Upgrade der Wechsel der internen Datenbank verbunden ist. Viele Kunden haben diesen Schritt bisher gescheut, waren doch auch Unsicherheiten mit dem Upgrade verbunden. Hewlett Packard Enterprise hatte in der Vergangenheit bereits Advisories (siehe <a href=\"http:\/\/h20564.www2.hpe.com\/hpsc\/doc\/public\/display?docId=c04350769\" target=\"runbook1\">http:\/\/h20564.www2.hpe.com\/hpsc\/doc\/public\/display?docId=c04350769<\/a> und <a href=\"http:\/\/h20566.www2.hpe.com\/hpsc\/doc\/public\/display?docId=c04937621\" target=\"runbook2\">http:\/\/h20566.www2.hpe.com\/hpsc\/doc\/public\/display?docId=c04937621<\/a>) ver\u00f6ffentlicht und aufgef\u00fchrt wie das Upgrade auf die neue interne Datenbank durchgef\u00fchrt werden kann. Der Wechsel auf die neue Version bietet jedoch auch Chancen die Backup- und Recovery-Strategie (zum Beispiel Sicherung auf HPE StoreOnce) zu \u00fcberdenken, da in der aktuellen Version sehr viele neue Funktionen verglichen zu Data Protector 7.0x enthalten sind. Einige ausgew\u00e4hlte Funktionen:<\/p>\n<ul>\n<li>3PAR Remote Copy Support<\/li>\n<li>Automatisiertes Pausieren und Fortf\u00fchren von Backup Jobs<\/li>\n<li>VMware Backup mittels 3PAR Snapshot Management<\/li>\n<li>Cached VMware Single Item Recovery &#8211; direkt aus HPE 3PAR Snapshots oder dem Data Protector Smart Cache<\/li>\n<li>VMware Power On und Live Migrate von HPE 3PAR Snapshots oder dem Data Protector Smart Cache<\/li>\n<li>StoreOnce Catalyst over Fiber Channel und Federated Catalyst Support<\/li>\n<li>Automated Replication Synchronization &#8211; erm\u00f6glicht die Synchronisation von Metadaten replizierter Objekte (StoreOnce) zwischen Cell Managern<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Netz existieren weitere Anleitungen, jedoch keine Schritt-f\u00fcr-Schritt Anleitung. Daher besch\u00e4ftigt sich dieser Artikel mit dem Upgrade von Data Protector 7.0x auf Data Protector 9.06 und stellt alle notwendigen Schritte als RUNBOOK zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><b>Einige Hinweise bevor es losgehen kann:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Diese Schritt-f\u00fcr-Schritt Anleitung gilt f\u00fcr Cell Manager Installationen unter Windows 2008 und Windows 2012. Es wird davon ausgegangen, dass die Pfade <code>C:\\Program Files\\OmniBack<\/code> und <code>C:\\ProgramData\\OmniBack<\/code> verwendet werden. Diese Anleitung kann aber auch prinzipiell f\u00fcr Linux oder abweichende Installationspfade verwendet werden.<\/li>\n<li>Bei der Migration (separater und anschlie\u00dfender Prozess) werden die DCBF Dateien in ein neues Format konvertiert. Das neue DCBF Format ist ca. 1,5-mal bis 2-mal gr\u00f6\u00dfer als das alte Format, es ist daher gen\u00fcgend freier Plattenplatz notwendig.<\/li>\n<li>Alle vorhandenen Data Protector Lizenzen sollten im Vorfeld \u00fcber das neue Lizenzportal <a href=\"https:\/\/myenterpriselicense.hpe.com\" target=\"runbook3\">https:\/\/myenterpriselicense.hpe.com<\/a> neu generiert werden, die alten OVKEY3 Lizenzen lassen sich in den aktuellen Data Protector Versionen nicht mehr verwenden. Es k\u00f6nnen nat\u00fcrlich nur Lizenzen migriert werden, f\u00fcr die ein Wartungsvertrag besteht.<\/li>\n<li>Sollte das Upgrade trotz dieser detaillierten Anleitung fehlschlagen, so besteht jederzeit die M\u00f6glichkeit auf die alte Data Protector 7.0x Version zur\u00fcckzugehen. Daf\u00fcr werden aber die DP 7.0 Installationsquellen und das zuletzt installierte Patch-Bundle ben\u00f6tigt.<\/li>\n<li>Es wird empfohlen alle verwendeten und anh\u00e4ngbaren Medien in einen separaten Pool zu verschieben, so dass eine Vermischung von zu migrierenden und neuen Medien vermieden wird.<\/li>\n<li>Die Catalog Migration der DCBF Dateien ist ein nachgelagerter Prozess und kann entweder direkt nach dem Upgrade oder nach ein paar Wochen erfolgen. W\u00e4hrend der Catalog Migration sollten m\u00f6glichst keine Aktivit\u00e4ten auf dem Cell Server stattfinden.<\/li>\n<li>Es wird empfohlen das Upgrade in einer virtuellen Maschine vorab zu testen, hierf\u00fcr kann einfach eine exportierte Data Protector 7 Datenbank in die Testumgebung importiert werden.<\/li>\n<li>Mit Data Protector 9.0x wird die Namensaufl\u00f6sung Priorit\u00e4t 1 zur Vermeidung von Problemen w\u00e4hrend oder nach der Migration. Es ist daher sicherzustellen, dass der Cell Manager immer &#8222;aufgel\u00f6st&#8220; (FQDN, short und reverse) werden kann.<\/li>\n<li>Mit dem Upgrade auf die aktuelle Version werden m\u00f6glicherweise nicht mehr \u00e4ltere Clients wie Windows 2003 unterst\u00fctzt. Handelt es sich bei einem solchen Client um eine virtuelle Maschine, so kann diese zuk\u00fcnftig mit der VMware oder Hyper-V Integration gesichert werden.<\/li>\n<li>Die nachfolgende Anleitung stellt nur einen m\u00f6glichen Weg f\u00fcr die Migration dar, es gibt mehrere Wege. Somit wird keine Garantie \u00fcbernommen, da ein erfolgreiches Upgrade auch von der vorhandenen Umgebung abh\u00e4ngt. Mit diesem Runbook wurden jedoch bereits sehr viele erfolgreiche Migrationen durchgef\u00fchrt und somit sollte die Anleitung auch f\u00fcr eure Umgebung geeignet sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Vorbereitung:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcberpr\u00fcfung der Konsistenz der internen Datenbank. Es d\u00fcrfen keine Fehler angezeigt werden. Bei Fehlern sind diese erst zu beheben bevor mit dem Upgrade auf DP 9.0x fortgefahren werden kann\n<ul>\n<li><code>omnidbcheck -extended<\/code><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Bereinigung der internen Datenbank\n<ul>\n<li>Data Protector GUI schliessen<\/li>\n<li><code>omnidbutil -clear<\/code><\/li>\n<li><code>omnidb -strip<\/code><\/li>\n<li><code>omnidbutil -purge -sessions 90<\/code> (oder entsprechend h\u00f6herer, geringerer Wert)<\/li>\n<li><code>omnidbutil -purge -dcbf -force<\/code><\/li>\n<li><code>omnitrig -stop<\/code><\/li>\n<li><code>omnistat<\/code> (es darf keine Sicherung laufen)<\/li>\n<li><code>omnidbutil -purge -filenames -force<\/code><\/li>\n<li>Data Protector GUI \u00f6ffnen\n<ul>\n<li>Monitor &#8211;> Current Sessions<\/li>\n<li>Purge Session ausw\u00e4hlen<\/li>\n<li>Fortschritt und Ende des Purges Prozesses beobachten<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>W\u00e4hrend des Purges der Filenames k\u00f6nnen keine Sicherungen ausgef\u00fchrt werden, scheduled Jobs werden in die Warteschlange eingeordnet und erst dann ausgef\u00fchrt wenn der Purge abgeschlossen ist. In gr\u00f6\u00dferen Umgebungen kann es notwendig sein den Purge Vorgang abzubrechen und zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt fortzusetzen. Hierbei kann das Kommando <code>omnidbutil -purge_stop<\/code> verwendet werden. Alternativ kann der Purge auch selektiv f\u00fcr einzelne Clients ausgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Anlegen von Sicherungsverzeichnissen:\n<ul>\n<li><code>mkdir C:\\migration\\mmdb<\/code><\/li>\n<li><code>mkdir C:\\migration\\cdb<\/code><\/li>\n<li><code>mkdir C:\\migration\\other<\/code><\/li>\n<li><code>mkdir C:\\migration\\programfiles\\omniback<\/code><\/li>\n<li><code>mkdir C:\\migration\\programdata\\omniback<\/code><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Defragmentierung der internen Datenbank \u00fcber den Export und Import\n<ul>\n<li>Es d\u00fcrfen keine Sicherungen laufen, Pr\u00fcfung mit dem Befehl omnistat<\/li>\n<li><code>omnidbutil -writedb -mmdb C:\\migration\\mmdb -cdb C:\\migration\\cdb<\/code><\/li>\n<li>Am Ende des Exports wird aufgefordert bestimmte Verzeichnisse zu kopieren, bevor die Datenbank weder aktiviert wird. Dies sind in der Regel die DCBF und MSG Verzeichnisse, es k\u00f6nnen jedoch auch andere Verzeichnisse notwendig sein. Zur Sicherheit werden daher folgende Verzeichnisse kopiert:\n<ul>\n<li><code>robocopy \"C:\\ProgramData\\OmniBack\\db40\\dcbf\" C:\\migration\\other\\dcbf *.* \/e \/r:1 \/w:1<\/code><\/li>\n<li>Das Kopieren kann f\u00fcr weitere DCBF Verzeichnisse notwendig sein. In diesem Fall ist der Kopiervorgang entsprechend fortzuf\u00fchren.<\/li>\n<li><code>robocopy \"C:\\ProgramData\\OmniBack\\db40\\msg\" C:\\migration\\other\\msg *.* \/e \/r:1 \/w:1<\/code><\/li>\n<li><code>robocopy \"C:\\ProgramData\\OmniBack\\db40\\meta\" C:\\migration\\other\\meta *.* \/e \/r:1 \/w:1<\/code><\/li>\n<li><code>robocopy \"C:\\ProgramData\\OmniBack\\db40\\vssdb\" C:\\migration\\other\\vssdb *.* \/e \/r:1 \/w:1<\/code><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Jetzt kann die exportierte Datenbank wieder importiert werden. Hierzu wird der folgende Befehl verwendet.\n<ul>\n<li><code>omnidbutil -readdb -mmdb C:\\migration\\mmdb -cdb C:\\migration\\cdb<\/code><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Wird vor dem Import der Datenbank auch ein <code>omnidbinit -force<\/code> ausgef\u00fchrt, m\u00fcssen die DCBF, MSG und META Verzeichnisse wieder an die alte Stelle kopiert werden, da die originalen Verzeichnisse beim Initialisieren der Datenbank gel\u00f6scht werden. Hierf\u00fcr m\u00fcssen jedoch die Data Protector Dienste gestoppt sein. Bei Bedarf m\u00fcssen auch zus\u00e4tzliche DCBF Verzeichnisse f\u00fcr die interne Datenbank angelegt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Zur Sicherheit wird nochmals ein <code>omnidbcheck -extended<\/code> ausgef\u00fchrt, es d\u00fcrfen keine Fehler angezeigt werden.<\/li>\n<li>Bei Bedarf k\u00f6nnen jetzt noch tempor\u00e4re Dateien in den Verzeichnissen <code>C:\\ProgramData\\OmniBack\\tmp<\/code> und <code>C:\\ProgramData\\OmniBack\\log<\/code> entfernt werden. Aber Achtung: nicht jede Log Data kann gel\u00f6scht werden. Dateien wie das <code>media.log<\/code> m\u00fcssen aufbewahrt werden, da die unter Umst\u00e4nden bei der Wiederherstellung von Daten ben\u00f6tigt werden kann. Das <code>media.log<\/code> enth\u00e4lt Informationen wann und in welcher Reihenfolge ein Medium bei einer Sicherung genutzt wurde.<\/li>\n<li>Sicherung der gesamten Data Protector Installation:\n<ul>\n<li><code>omnisv -stop<\/code><\/li>\n<li><code>robocopy \"C:\\Program Files\\OmniBack\" C:\\migration\\programfiles\\omniback *.* \/e \/r:1 \/w:1 \/purge<\/code><\/li>\n<li><code>robocopy C:\\ProgramData\\OmniBack C:\\migration\\programdata\\omniback *.* \/e \/r:1 \/w:1 \/purge<\/code><\/li>\n<li><code>omnisv -start<\/code><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Installationsquellen:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fcr die Installation sollte unbedingt eine gepatchte Installationsquelle genutzt werden. Hierf\u00fcr werden auf einen tempor\u00e4ren Windows Server, auf dem noch kein Data Protector Installation vorhanden ist folgende Schritte ausgef\u00fchrt:\n<ul>\n<li>Aufrufen der Data Protector 9.0 Installation als Administrator (run as admin) und die Installation vom Installation Server durchf\u00fchren. Es werden keine weiteren Komponenten au\u00dfer dem Installation Server installiert.<\/li>\n<li>Nach Abschluss der Installation das aktuelle Patch-Bundle und bei Bedarf weitere Patches installieren. Siehe auch <a href=\"https:\/\/www.data-protector.org\/wordpress\/2016\/04\/hpe-data-protector-patch-bundle-9-06-features\/\" target=\"runbook4\">https:\/\/www.data-protector.org\/wordpress\/2016\/04\/hpe-data-protector-patch-bundle-9-06-features\/<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.data-protector.org\/wordpress\/2013\/06\/basics-installation-order-patches\/\" target=\"runbook5\">https:\/\/www.data-protector.org\/wordpress\/2013\/06\/basics-installation-order-patches\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Die nun so aktualisierte Installation kann als Installationsquelle f\u00fcr das Upgrade des Cell Managers verwendet werden. Hierzu werden alle Ordner des Depots auf den Data Protector 7.0x Cell Managers (zum Beispiel nach <code>C:\\migration\\install<\/code>) kopiert. Anschlie\u00dfend kann der tempor\u00e4re Installation Server wieder deinstalliert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Upgrade:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Das Upgrade erfolgt mit den gepatchten Installationsquellen und setup.exe wird als Administrator (run as admin) ausgef\u00fchrt.<\/li>\n<li>Es wird empfohlen alle vorgeschlagenen Standards bei der Installation zu belassen und damit das Upgrade durchzuf\u00fchren.<\/li>\n<li>W\u00e4hrend des Upgrades werden Teile der alten Datenbank exportiert und f\u00fcr den Import in die neue Datenbank vorbereitet. Dieser Vorgang kann je nach Gr\u00f6\u00dfe der Umgebung Zeit in Anspruch nehmen; der Vorgang sollte nicht unterbrochen werden.<\/li>\n<p><img src=\"https:\/\/www.data-protector.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/runbook_1.png\"\/><\/p>\n<li>Im Anschluss wird die Installation von Data Protector 9.0x normal fortgef\u00fchrt.<\/li>\n<li>Nach dem Upgrade sollten unbedingt die Konfigurationsdateien <code>global<\/code> und <code>omnirc<\/code> \u00fcberpr\u00fcft und angepasst werden.<\/li>\n<li>Zus\u00e4tzlich sollte die Sicherungsspezifikation des Cell Servers \u00fcberpr\u00fcft werden. Mit dem Upgrade wurde die bisherige Spezifikation geteilt in eine IDB- und eine Filesystemspezifikation.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Nach dem Upgrade:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Nach dem Upgrade sollten die DCBF Verzeichnisse auf das neue Format migriert werden. Prinzipiell gibt es hier zwei M\u00f6glichkeiten: die sofortige Migration aller DCBF Dateien oder eine Migration der DCBF Dateien f\u00fcr Langzeitsicherungen.<\/li>\n<li>Beim zweiten Weg wird auf das Auslaufen der Schutzfrist f\u00fcr die alten Medien und damit DCBF gewartet, in diesem Falle w\u00e4re keine Migration dieser Medien notwendig und nach ca. vier bis sechs Wochen werden nur noch die Medien mit einer l\u00e4ngeren Schutzfrist migriert.<\/li>\n<li>Vorgehensweise f\u00fcr beide Wege:\n<ul>\n<li>Administrative Command Line \u00f6ffnen und in das Verzeichnis <code>C:\\Program Files\\OmniBack\\bin<\/code> wechseln<\/li>\n<li>Folgenden Befehl ausf\u00fchren: <code>perl omnimigrate.pl -start_catalog_migration<\/code><\/li>\n<li>Die DCBF Migration ist sehr langwierig, l\u00e4uft jedoch im Hintergrund und muss nicht aktiv beobachtet werden.<\/li>\n<li>Nach Ende der DCBF Migration ist zu pr\u00fcfen ob alle Medien migriert wurden. Hierf\u00fcr wird der Befehl <code>perl omnimigrate.pl -report_old_catalog<\/code> verwendet. Als Ergebnis wird hierbei <code>\"DCBF (   0 files)\"<\/code> erwartet. Sollten noch Dateien angezeigt werden, so d\u00fcrfen die nachfolgenden Schritte nicht ausgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Falls w\u00e4hrend der DCBF Migration bereits neue Sicherungen gelaufen sind, so kann es passieren, dass in den <code>DB40\\DCBF*<\/code> Verzeichnissen DCBF 2.0 Dateien angelegt wurden.<\/li>\n<li>Die im <code>DB40\\DCBF*<\/code> gefundenen Dateien sind nach <code>C:\\ProgramData\\OmniBack\\server\\db80\\dcbf\\dcbf1-4<\/code> zu verschieben. Hierbei k\u00f6nnen die Dateien verteilt werden, es ist prinzipiell nicht notwendig eine bestimmte Ordnung einzuhalten.<\/li>\n<li>Mit dem Befehl <code>omnidbutil -remap_dcdir<\/code> erfolgt eine Anpassung der internen Datenbank nach dem Verschieben der DCBF Dateien.<\/li>\n<li>Die alten DCBF Pfade sind zu entfernen, hierbei werden die folgenden Befehle genutzt:\n<ul>\n<li><code>omnidbutil -remove_dcdir \"C:\\ProgramData\\OmniBack\\db40\\dcbf\"<\/code><\/li>\n<li><code>omnidbutil -remove_dcdir \"C:\\ProgramData\\OmniBack\\db40\\dcbf1\"<\/code><\/li>\n<li><code>omnidbutil -remove_dcdir \"C:\\ProgramData\\OmniBack\\db40\\dcbf2\"<\/code><\/li>\n<li><code>omnidbutil -remove_dcdir \"C:\\ProgramData\\OmniBack\\db40\\dcbf3\"<\/code><\/li>\n<li><code>omnidbutil -remove_dcdir \"C:\\ProgramData\\OmniBack\\db40\\dcbf4\"<\/code><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Je nach Gr\u00f6\u00dfe der Umgebung k\u00f6nnen weniger oder mehr DCBF Verzeichnisse vorhanden sein und m\u00fcssen entsprechend entfernt werden.<\/li>\n<li>Mit dem Befehl <code>perl omnimigrate.pl -remove_old_catalog<\/code> wird nur der alte Catalog entfernt<\/li>\n<li>In der Datei <code>C:\\ProgramData\\OmniBack\\Config\\Server\\options\\global<\/code> sollte nun die Variable <code>SupportOldDCBF=0<\/code> stehen (Default ist 1 nach der Migration), sie kann jedoch auch ganz entfernt werden.<\/li>\n<li>Nun kann der DB40 Pfad gel\u00f6scht werden &#8211; <code>C:\\ProgramData\\OmniBack\\db40<\/code><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Rollback:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Sollte das Upgrade fehlschlagen, so kann jeder Zeit und sofern noch keine Migration der DCBF Dateien begonnen wurde der Cell Server auf den Stand von Data Protector 7.0x zur\u00fcckgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Die fehlgeschlagene Data Protector 9.0x Installation ist zu deinstallieren und Data Protector 7.0x zu installieren.<\/li>\n<li>Mit dem Befehl <code>omnidbutil -readdb -mmdb C:\\migration\\mmdb -cdb C:\\migration\\cdb<\/code> kann die alte Datenbank wieder importiert werden.<\/li>\n<li>Zus\u00e4tzliche Verzeichnisse, wie DCBF, MSG und META, m\u00fcssen wieder in den db40 Pfad zur\u00fcckkopiert werden.<\/li>\n<li>Die Konfiguration vom Data Protector aus dem vorher gesicherten Verzeichnis <code>C:\\migration\\omniback\\programdata\\config\\server<\/code> wird nach <code>C:\\ProgramData\\OmniBack\\Config\\Server<\/code> kopiert, damit ist der Ausgangszustand wiederhergestellt.<\/li>\n<li>Sollte ein Rollback nicht gew\u00fcnscht sein, so k\u00f6nnen auch aus den oben beschriebenen Advisories die Schritte zur Fehleranalyse ausgef\u00fchrt werden.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Update 05.07.2016: Bei der Installationsquelle wurde darauf hingewiesen eine gepatchte Installationsquelle zu nutzen. 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